Insgesamt 145 Bergwanderer erkrankten letzte Woche auf einer Almhütte in den Allgäuer Alpen. 20 Berwanderer, die sich auf der Rappenseehütte aufgehalten hatten, mussten sogar mit Rettungshubschraubern in umliegende Krankenhäuser ausgeflogen werden. Insgesamt waren zeitgleich 4 Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Rappenseehütte ist vorübergehend gesperrt. Mittlerweile konnten alle Betroffenen die Krankenhäuser wieder verlassen. Ungeklärt ist jedoch bisher die Ursache der Massenerkrankung. Vermutet wird jedoch eine Verunreinigung des Trinkwassers auf der Rappenseehütte. Eine Fachfirma hat bereits die Sanierung der Trinkwasseranlage in Angriff genommen.
Untersuchungen bei Wasser und Lebensmitteln wurden bereits veranlasst, endgültige Ergebnisse werden allerdings erst im Laufe der kommenden Woche erwartet. Die Hütte wurde zwischenzeitlich für Wanderer gesperrt, um jedwedes von dort ausgehendes Infektionsrisiko auszuschließen.
Am Wochenende hatte das Gesundheitsamt im Zusammenwirken mit der Rettungsleitstelle Kempten und dem Bayer. Roten Kreuz auf den Hütten vorsorglich Ärzte zur Versorgung der Patienten stationiert. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd-West hat Ermittlungen wegen des Anfangsverdachtes der fahrlässigen Körperverletzung vor Ort eingeleitet.
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